Carsten
Unterirdisch ...
Hatte dort bis heute (24.09.) ein Tagesgeldkonto. Eigene Dummheit, dass ich nicht bemerkt hatte, dass der Eröffnungszinns zeitlich begrenzt war und schon seit Monaten nur noch der sehr geringe Basiszinns galt. Eine Info - ob turnusmäßig oder spontan - bekommt man dazu als Kunde natürlich nicht per E-Mail. Das wäre ja Kundenpflege, und das kennt man hier augenscheinlich nicht. Wer sich nicht regelmäßig in sein Konto einloggt (was zumindest ich bei "geparktem" Geld nicht tue), bekommt den geänderten Satz nicht mit. Somit wollte ich gestern online mein Guthaben zu einer anderen Bank überweisen. Onlineüberweisungen sind bei Santander jedoch auf 5.000 EUR/Tag limitiert. Auch über die Telefonhotline lässt sich das nicht ändern, obwohl es für das Telefonbanking eine weitere Sicherheitsabfrage gibt. Ich müsse dafür in eine Filiale gehen, wurde mir gesagt. Da war ich heute. Ich habe dem Kundenberater (ganz alte Schule, hieß - galube ich Graumann) über meinen Ärger berichtet. Er sagte, dass er erschrocken über meine Schilderungen sei und dafür kein Verständnis hätte.Es stehe mir ja frei, eine andere Bank zu wählen, wenn ich unzufrieden sei. Und an einem weiteren Dialog mit mir, hätte er kein Interesse. Den Zinnssatz könne er auch nicht wieder erhöhen. Ich folgte seinem Rat gern, meine Konten mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Die Überweisung auf das andere Konto, was ja online nicht möglich war, kostete 1,50 EUR. Nicht viel, aber dem Kunden es online nicht zu ermöglichen, ihn in die Filiale zu zwingen und dann auch noch so "kompetent" beraten zu lassen, ist frech. Die Krönung war dann noch: Die 1,50 EUR werden vom Konto eingezogen. Auf dem aber nach der Schließung ja gar kein Guthaben mehr gewesen wäre! Hätte mir ja egal sein können. Als ich den kompetenten Berater darauf hinwies, korrigierte er den bereits von ihm aufgefüllten Überweisungsbetrag um 1,50 EUR. Wie sich jetzt herausstellte, vertat er scih beim Eintragen des zu überweisenden Betrages. Santander teilte mir gesrten (01.10.) mit, dass die Konten nicht geschlossen werden können, weil das Konto einen Sollbetrag ausweist. Ich möge diesen in den nächsten 14 Tagen samt Gebühren und Zinsen überweisen. Der hochkonpetente Mitarbeiter hatte 500 EUR mehr vom Konto überwiesen, als überhaupt drauf war. Telefonat mit der Hotline gestern hätte im mir auch sparen könnben, Da sitzen nach 18.00 Uhr nur noch Personen ohne jegliche Befugnisse und mit nur Basiswissen. Die können nicht mal eine Rückrufbitte für den Folgetag veranlassen. Mal sehen, wie das ausgeht, wenni ch heute die Beschwerdehotline anrufe. Ich werde danach diese Bewertung entsprechend ergänzen. Fazit: Keine Verbraucherbank sondern wohl eher eine gebrauchte Bank. PS: Wer die Hotline anruft, erkennt an der Menüauswahl schon die gewollte Zielgruppe. Und kann dann vielleicht auch nachvollziehen, warum es ein Limit von 5.000 EUR gibt und Kunden in die Filiale kommen müssen.



