Barbara F.
Unverschämtheit
Wir haben uns für El Monte entschieden, da es hieß, dass sie neuere und natürlich teurerer Modelle anbieten als die Konkurrenz. Wir sind geübte Wohnmobilfahrer, auch in Kanada mit einer etwas kleineren Version. Mit zwei Teenagern haben wir uns für den Class-A Family Sleeper entschieden. Wie gesagt, nur ein wenig größer als vor zwei Jahren in Kanada. Tatsächlich war gar nichts gut, weder an der Übergabe noch am Fahrzeug selbst. Hätten wir die Kritiken hier vorab gelesen, hätten wir die Finger davongelassen. Einziger positiver Punkt: Der On-Road-Support war zwar wenig hilfreich, aber zumindest freundlich. Abends mussten wir allerdings fast zwei Stunden auf Kontakt warten. Kurz nach Abfahrt gingen diverse Elektroanschlüsse nicht mehr. Der Toaster z.B. war nur noch im Schlafbereich nutzbar. Ein Verlängerungskabel für viel Geld musste her. 2 von drei Fernsehern (völlig schwachsinnig natürlich, Schränke wären hier viel sinnvoller) gingen nicht. Die automatische Ausrichtung der Lage funktionierte nicht. Nach Ausführung stand man schiefer als vorher. Die Toilette war so konzipiert (direkter Knick zum Tank auf der anderen Seite), dass selbst ein paar Blatt Campingpapier zur Verstopfung führte. Ein Pömpel musste für viele Geld her. Nutzung von da an quasi nicht mehr möglich. Der Supergau: das Display für Radio/Rückwärtskamera usw. ging bei leichtem Holpern aus. Aber nicht nur das: ein schriller Ton fing plötzlich an. Für mich ein lebensgefährlicher Umstand. Dass dabei nicht einmal das Lenkrad verrissen wurde und wir am nächsten Baum landeten war eher Glück. On Road Support gab es nicht. Man hätte in eine Werkstatt fahren dürfen. Das ist bei einem knappen Zeitablauf so aber nicht immer möglich. Das Wohnmobil selbst war dreckig bei Übergabe. In Backofen und Backblech befanden sich noch Reste der diversen Vormieter. Spinnennetz mit Spinne und irgendetwas, was sich bereist eingemottet hatte, war bei Übernahme im Wagen. Bei der Fahrt waren die Fahrgeräusche so laut, dass an eine Unterhaltung nicht zu denken war. Aber: Radio ging aufgrund des kaputten Displays ja sowieso nicht. Bei der Übergabe wurde uns vieles nicht mitgeteilt (ja, hätte man selbst dran denken können, haben wir in freudiger Erwartung einer tollen Zeit aber nicht). Das Stromkabel wurde uns mit Adapter überreicht. Der Adapter war für den 30Amp Abschluss Das reicht für die Größe aber nicht. Damit haben wir schon ziemlich lange zu tun gehabt. Ohne Adapter war das Problem gelöst. Stellplätze ohne Strom sind mit diesen Modellen im Übrigen nicht buchbar. Die Batterien halten keine Nacht. Das war uns davor tatsächlich nicht bewusst. Auch ohne Stromnutzung fing es nachts an zu piepen. In einer Lautstärke, bei der nicht mehr an Schlaf zu denken war. Der CO2-melder wollte uns hierdurch mitteilen, dass die Batterie zu niedrig sei. Es war eine tolle Reise, die durch dieses miese Gefährt wirklich an Glanz verloren hat. Folgende Punkte haben wir (neben diversen Anrufen) an El Monte gemeldet, leider nicht eine Antwort darauf erhalten: • Power outlet outside does not work • Power outlet kitchen does not work • TV outside does not work (38 USD for long cable) • TV living room does not work • Multimedia Display drivers cabin falls out when road gets a little bumpy • Arm bench co-driver is not fix • Black water hose looses water and had to be fixed with tape (10 USD) • Toilet flush was stucked regularly even we used RV paper only (30 USD for cleaning hardware) • Water hose dropped water at outside water inlet • Automatic balancing mode works not sufficient • Interior Design: Folie looses at sliding door • Booked kitchen stuff was nig complete • Curtain to dark drivers cabin looses at some points • Oven is dirty. Und immer war die Angst dabei, dass uns im Nachhinein etwas in die Schuhe geschoben wird, wofür wir zahlen müssen. Letztendlich sollen wir 50Dollar zurück bekommen. Quasi das Stromkabel. Herzlichen Dank! Fazit: nie wieder El Monte!




