Ernst K.
An sich gut und schön und wertig, aber…
An sich alles gut und schön und es scheint auch wertig. Aber: DAS bieten andere Hersteller auch an... für WEIT weniger Geldaufwand. Die Armlehnen sind zur Seite hin nicht adjustierbar (man kann sie lediglich ein wenig nach außen drehen), wenn ich also wieder etwas breiter werden sollte, dann kann ich meine Arme nicht mehr auflegen (selbst 130Euro Gaming-Sessel schaffen dieses Gimmick einzubauen). Auch sind die Armlehnen etwas kurz geraten. Das "Schlimmste" an dem Artikel ist aber die 200Euro (!) teure Kopfstütze, die erstens nicht ordentlich einrastet und folglich (wenn man sich nur minimal anlehnt) einfach weiter in dessen Führung einfällt. Und: Wieso kann man eine Kopfstütze nicht in seiner Tiefe verstellen? Was nutzt bitte eine Kopfstütze an der man sich nicht anlehnen kann (weil sie schlichtweg zu weit weg ist... und bei Gott habe ich keinen Rundrücken wie so mancher ITler den ich kenne; der kann dann zwischen seinem Kopf und der Kopfstütze ein Auto parken denke ich)? Hab nun einen 2 Euro Polster an der Kopfstütze anbringen müssen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Markt für Steelcase, Hermann Miller in nicht allzu ferner Zukunft zur Neige gehen wird, denn: Auch hier kommen (teils weit bessere) Konstrukte aus China (3 Sessel getestet) oder NoName Produkte aus Europa (2 Sessel getestet) sehr schnell hinterher. Bin, nachdem ich mich hier ein wenig durchgescrolled habe, auch gespannt, was passiert wenn ich mal wirklich ein Problem mit dem Produkt habe.

