Tobias K.
Akzeptables Podukt, furchtbarer Umgang mit Feedback keglicher Art
Mein Kauf liegt bereits einige Jahre zurück, dennoch möchte ich hier eine Rezension abgeben, da seitens Vickywood versucht wird jegliche nicht 100% positive Rezension zu verhindern. Auf der Firmenwebsite wurde meine Rezension nie veröffentlicht und auf google maps immer wieder beanstandet und somit deaktiviert. So verhält sich kein Unternehmen das gute Produkte vertreibt, deshalb nochmals ein Stern abzug. Hier die exakt selbe Rezension die ich auf google maps zu veröffentlichen versuche: Im Sommer 2022 habe ich das Cumaru erworben und möchte nun einen Erfahrungsbericht abgeben. Zunächst einmal wirkt das Dachzelt solide Verarbeitet, der Zeltstoff ist massiv, alle Nähte abgedichtet und sobald alle Reisverschlüsse geschlossen sind ist es im Inneren stockduster. Montiert ist das Dachzelt in meinem Fall auf einem Toyota Land Cruiser KDJ 90 auf zwei Rhino Rack Trägern. Die Montage habe ich selbst vorgenommen (zum Aufsetzen des Dachzeltes waren 3 große Personen notwenig), hierzu hat das zum Dachzelt mitgelieferte Equipment und Werkzeug gereicht. Der erste Trip mit dem Zelt ging nach Marokko, einen Monat durchgehend im Dachzelt geschlafen, zurückgelegte Strecke 10.000 km mit diversen Offroad-Etappen. Positive Erfahrungen: Auf- und Abbau funktionieren wunderbar, sobald etwas Routine drin ist eine Sache von wenigen Minuten. Schlafsäcke, Decken, Kissen und Leiter lassen sich im geschlossenen Zustand problemlos im Zelt verstauen. Der Schlafkomfort ist super, ich (190cm, 85kg) hatte teilweise das Gefühl morgens in einem "richtigen" Bett aufzuwachen. Auch nach mehreren Wochen lässt es sich noch gut in dem Zelt aushalten. Die Möglichkeiten zum großflächigen Öffnen fast aller Seiten sind einfach fantastisch, selbst bei hohen Temperaturen ist es angenehm (sobald die Sonne tief steht, bzw. untergegangen ist). Negative Erfahrungen: Die Nahtabdichtungen im Inneren (dieses schwarze Dichtband) hat sich nach etwa einer Woche an nahezu allen Stellen begonnen zu lösen, habe den Eindruck die Materialwahl ist da schlicht schief gelaufen und das Dichtband verträgt keine hohen Temperaturen (die leider bei Sonneneinstrahlung in einer schwarzen Alubox herrschen). Nach Bemängelung dieses Fehlers wurde mir ein Dichtmittel zum Auftragen auf die Nähte zugesendet (ohne weitere Erklärung oder Anleitung zur korrekten Anwendung, was ich ein wenig schwach finde angesichts des Preises des Zelts), hierzu kann ich noch keine Erfahrungswerte teilen. Bei Regen dringt sowohl im offenen wie auch zugeklappten Zustand etwas Wasser im Bereich der hinteren unteren Ecken ein (dank der Mesh Unterlage sammelt sich eindringendes Wasser unter der Matratze, ohne dass diese nass wird). Viel Regen hatte ich während des Trips nicht, daher habe ich noch nicht herausgefunden wo und weshalb genau. Für richtige Offroadeinsätze würde ich mir mehr Stabilität wünschen. Zwei Befestigungsprofile auf der Unterseite des Dachzeltes sind zu wenig, gegen Ende meiner Reise haben sich die Selbstsichernden Muttern der Bodenplatte so sehr gelöst, dass mir nach einer Bremsung das gesamte Zelt auf den Befestigungsprofilen gute 30 cm nach vorne gerutscht ist. Ebenso sind zwei Scharniere und Verriegelungen zwischen Bodenplatte und Deckel zu wenig. Man hört das Material deutlich leiden. Hinweise: Für Offroadeinsätze unbedingt entweder mindestens drei Dachträger nutzen oder am besten eine Plattform. ALLE Schrauben des Zeltes regelmäßig Nachziehen. Die Kondenswasserbildung an der Zeltinnenwand ist bei kühleren Außentemperaturen nicht zu unterschätzen, lässt sich aber bei keinem einwandigen System vermeiden - Handtuch mit ins Dachzelt nehmen.


